Bestandserhebung zu den Schreibaby-Ambulanzen in Bayern

Zielsetzung dieser Studie ist es, einen fundierten Überblick über die bestehenden Schreibaby-Ambulanzen und die anderen institutionalisierten Angebote für Eltern von Schreibabys in Bayern zu gewinnen. Neben den Adressen der Einrichtungen sollen dabei v.a. Informationen über die Trägerschaft, Finanzierung, Teamzusammensetzung und -größe, Art des Angebots und seine Inanspruchnahme gesammelt werden.

Fragestellung und Zielsetzung

Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen beauftragt, eine Bestandsaufnahme zu den Beratungs- und Hilfsangeboten für Familien mit sog. "Schreibabys" durchzuführen. Hintergrund der Bestandsaufnahme ist die Tatsache, dass Eltern von Schreibabys einer erheblichen nervlichen Belastung und einem hohen körperlichen Stressniveau ausgesetzt sind, was zu Verunsicherung, Enttäuschung, Überforderung und im schlimmsten Fall zu Aggressionen gegenüber dem Baby führen kann. Es ist daher wünschenswert, dass für Familien mit Schreibabys professionelle Angebote zur Verfügung stehen, die im Bedarfsfall unbürokratisch in Anspruch genommen werden können. Der Freistaat Bayern hat aus diesem Grund in der Vergangenheit bereits einzelne Modellprojekte gefördert und evaluiert. In Zukunft soll die Förderung von Schreibaby-Ambulanzen und anderen Angeboten für Familien mit Babys und Kleinkindern, die exzessiv schreien, ausgebaut werden mit dem Ziel, ein bedarfsgerechtes, flächendeckendes Angebot zu schaffen.

Vorgehensweise der Bestandserhebung

Der erste Schritt der Informationserhebung umfasst eine gründliche Internetrecherche . Daran schließt sich eine schriftliche Befragung der so gefundenen und potentiellen anderen Anbietern von Beratungsangeboten für Eltern von Schreibabys an. Bei denjenigen Einrichtungen, die nicht an der schriftlichen Befragung teilgenommen haben, wird die Datenerhebung durch eine telefonische Nachbefragung ergänzt.

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Projektinfo

Projekt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Projektlaufzeit: 1. Februar bis 30. Juni 2007

Projektleitung und -bearbeitung: Dr. Tanja Mühling